Aktuelles

Ankündigung: 6. Göttinger Legasthenie- und Dyskalkulie Kongress
Was ist nachhaltiger als Kinder?

Hilfen für betroffene Kinder, deren Eltern, LerntherapeutInnen, LehrerInnen und ErzieherInnen.
Fragen an Wissenschaft, Politik und Schulverwaltung.

Freitag, 19.10. und Samstag, 20.10.18.
Neue IGS Weende, Theodor-Heuss-Straße 25, 37075 Göttingen

Weitere Infos demnächst unter: www.vnb.de/6-goettinger-legasthenie-und-dyskalkuliekongress-am-19-und-20-oktober-in-goettingen/

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Das Schlechte Noten-Stipendium: mehr erfahren

„Ich hätte mir bei meinen Lehrern mehr Wissen über die Dyskalkulie gewünscht“: mehr erfahren



Der KVL organisiert regelmäßig in den geraden Kalenderjahren einen Göttinger Kongress zum Themenkreis Legasthenie und Dyskalkulie. Alle wichtigen Informationen zum aktuell vorbereiteten Kongress finden Sie hier.

Zudem bieten wir laufend Informationsveranstaltungen an und arbeiten im politischen Raum an der Verbesserung der Situation betroffener Kinder und ihrer Eltern mit.  Alle Informationen zu aktuellen Vorhaben finden Sie ebenfalls hier.

Einen Überblick über unsere Veranstaltungen und Aktivitäten sowie interessante Materialien finden Sie in den Bereichen Info und Veranstaltungen.



Podiumsdiskussion des KVL Göttingen-Northeim

*"Die Situation ist nicht mehr hinnehmbar!"*

Der KVL Göttingen-Northeim führte am Freitag, den 05.05.27 eine Podiumsdiskussion zu den Rechten von Kindern und Jugendlichen mit Legasthenie und Dyskalkulie in Deutschland durch. Unter der sehr guten Moderation von Ralf Schneider diskutierten: Frank-Peter Arndt (SPD, Ratsherr, in Vertretung für Thomas Oppermann), Sigrid Hupach (MdB, Die Linke) und Viola von Cramon (ehem. MdB, Bündnis 90/Die Grünen). Die CDU konnte leider aufgrund konkurrierender Termine keinen Vertreter entsenden, steht aber auch für weitere Diskussionen zum Thema zur Verfügung. Sehr deutlich wurde aus dem Plenum geäußert, dass die derzeitige Situation nicht mehr hinnehmbar ist. Seit 1998 werden die Therapiekosten nicht mehr von den Krankenkassen übernommen. Z.T. werden Therapien von den Jugendämtern bewilligt, allerdings nur, wenn nach ausgiebiger Testung auch eine Teilhabegefährdung bescheinigt werden kann. Aber selbst bei Übernahme der Therapiekosten sind die Eltern stark gefordert, um den Transport zu den Therapeuten gewährleisten zu können. Vorgeschlagen wurde z.B. die Therapien in Schulen durch ausgebildete Therapeuten anzubieten, die im Rahmen der Inklusion als festangestellte Kollegiumsmitglieder im Schulalltag präsent sind. Alle Podiumsdiskutanten stimmten darin überein, dass die derzeitige Situation nicht mehr hinnehmbar sei. Allerdings wurde die Thematik bisher nur in den Wahlprogrammen der Grünen aufgegriffen. Und obwohl Fritz Güntzler, Jürgen Trittin und Thomas Oppermann den Göttinger Appell unterzeichnet haben, scheint das Thema in Berlin noch nicht virulent zu sein. Frau Hupach und Frau von Cramon plädierten deshalb dafür, einen parlamentarischen Abend in Berlin durchzuführen, um weitere Abgeordnete für dieses wichtige Thema sensibilisieren zu können.

Foto im Anhang: (v.l.n.r.): Harald Schmidt (KVL), Frank-Peter Arndt (SPD), Sigrid Hupach (Die Linke), Ralf Schneider (KVL Hannover), Viola von Cramon (Bündnis 90/Die Grünen)

Foto im Anhang: (v.l.n.r.): Harald Schmidt (KVL), Frank-Peter Arndt (SPD), Sigrid Hupach (Die Linke), Ralf Schneider (KVL Hannover), Viola von Cramon (Bündnis 90/Die Grünen)
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Weitere Veranstaltungen:
www.mungo-verlag.de


  • Kreisverband Legasthenie-Dyskalkulie Göttingen-Northeim e.V.

    Reinholdstraße 6
    37083 Göttingen